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Der Regenmacher
In einem chinesischen Dorf hat es lange nicht geregnet. Das Dorf steht vor einer Hungersnot. In der letzten Minute schickt man zum großen Regenmacher. Er kommt und sagt zu den Leuten: “Geht ab morgen wieder zu eurer Arbeit, gebt mir Wasser und Brot für fünf Tage, gebt mir eine Hütte am Dorfrand.” Am vierten Tag regnete es in Strömen. Die Leute kommen von den Feldern, aus den Häusern und ziehen zur Hütte des Regenmachers. Sie freuen sich und jubeln ihm zu. Sie fragen ihn: “Wie hast Du das nur gemacht? Wie macht man denn Regen?” Der Regenmacher sagt: “Ich kann keinen Regen machen! - “Aber es regnet doch”, sagten die Leute. “Ja”, sagte er, “als ich in Euer Dorf kam, sah ich die ganze äußere und innere Unordnung. Ihr habt mich angesteckt. So ging ich in die Hütte und habe mich selbst in Ordnung gebracht. Und als ich in Ordnung war, da kamt auch Ihr in Ordnung. Und als Ihr in Ordnung wart, kam auch die Natur in Ordnung. Und als die Natur in Ordnung war, da begann es zu regnen.”
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